Grundlagen für die Planung einer Car Hifi Anlage am Beispiel des Pajero

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      Grundlagen für die Planung einer Car Hifi Anlage am Beispiel des Pajero

      Bezug nehmend auf die Realisierung eines anspruchsvollen Projektes zum Thema möchte ich an dieser Stelle einen Grundlagenbeitrag mit den wichtigsten Überlegungen zur Planung von Car Hifi in einem Fahrzeug darlegen.

      Aller Anfang ist schwer und deswegen macht man sich am Anfang mit der Situation gründlich vertraut und bewertet diese. Im Fall des Pajero V20 (lang) ergibt sich bei der Bestandsaufnahme folgende Situation:
      - die Einbauplätze sind suboptimal, bessere Einbauplätze sind den Versionen außerhalb Deutschlands vorgesehen, oder extrem seltenen Sondermodellen
      - wir haben 10cm Lautsprecher vorn im Armaturenbrett ( das ist besser als ausschließlich unten in der Tür), das Problem ist die kleine Membran, welche richtig tiefe Töne nicht erlaubt
      - dazu kommen 16cm bzw. 6x9 Zoll Lautsprecher hinter der zweiten Sitzreihe, keine Ahnung für wen die spielen sollen

      Nun könnte der Eine oder Andere auf die Idee kommen, dass es doch prima voluminös klingt, man muss die hinteren Lautsprecher nur machen lassen. Diese Leute drehen sich bei einem Konzert vermutlich auch um, weil es von hinten so prima klingt? Wie jetzt, das macht niemand freiwillig? OK, erste Lektion gelernt, Musik hat von vorn zu kommen.
      Das menschliche Ohr empfindet eine Schallquelle in einem Winkel zwischen 15 und 25 Grad unterhalb der Ohren als angenehm. Da haben die vorderen Einbauplätze nicht den Joker gezogen, aber sie sind besser als bei vielen anderen Fahrzeugen.
      Die Grafik zeigt die Ausgangssituation.
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      "Wahrheit ist so uninteressant!"
      Qetesh /Vala Mal Doran

      "Ich dachte immer, jeder Mensch sei gegen Krieg, bis ich herausfand, dass es welche gibt, die dafür sind, besonders die, die nicht hingehen müssen."
      Erich Maria Remarque (Dt. Schriftsteller)

      Fjordblaues Imperium
      Car Hifi stirbt, der Markt schrumpft und es lohnt sich möglicherweise bei einem gut erhaltenen Fahrzeug noch einmal etwas Geld zu investieren. Das muss noch nicht einmal teuer sein.
      Ein neues Radio und neue Lautsprecher an den originalen Einbauplätzen sind der Anfang. Dazu lassen wir die hinteren Lautsprecher außen vor, ihr Austausch ist mit einiger Arbeit verbunden.

      Die einfachste Lösung ist der Austausch der vorderen Lautsprecher. Je nach Geldbeutel und Fähigkeiten der einbauenden Personen gibt es verschiedene einfache Stufen. 10cm Lautsprecher sind keine Basswunder, aber für den Grundtonbereich, die Stimmen bis hin zu den Höhen können sie alles. Also lautet der Schluss die vorhandenen Lautsprecher gegen ein Zwei Wege Coaxialsystem oder ein Zweiwege Komponentensystem aus zu tauschen. Mit einem aktuellen Autoradio kann man für diesen Fall das neue System per Aktivweiche im Radio von den tiefsten Frequenzen entlasten. Wie man den Einbauplatz etwas aufbereitet ist in dem genannten Beitrag verzeichnet und wird in nachfolgenden Postings voraus gesetzt. Ziel der Übung ist es, bessere Arbeitsbedingungen zu schaffen, in dem man den Lautsprechern den Ansatz eines Gehäuses bietet. Auf diese Weise können 10er durchaus bis 150Hz herunter spielen. Einiges hängt dabei natürlich auch von den Lautsprechern selbst ab und auch vom Radio, aber im Gegensatz zur Ausgangslage ist so schon eine deutliche Steigerung zu hören. Wer bei der Zwei Wege Komponenten Lösung die Hochtöner nicht im Spiegeldreieck der Türen verbauen möchte, der kann die Hochtöner auch auf dem Armaturenbrett montieren. Eine entsprechende Klebelösung verursacht dabei keinen Schaden.
      Das grafische Schema zeigt ein Zwei Wege Komponentensystem mit den Hochtönern im Spiegeldreieck. Für die Hochtöner einer solchen Lösung gilt dabei folgender Grundsatz - je größer die Membran des Hochtöners um so besser. 2,5cm sind dabei ein guter Wert.
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      Der geneigte Interessent wird jetzt fragen: Was machen die hinteren Lautsprecher bei alle dem Spaß?
      So wenig wie möglich, außer man dreht sich bei einem Konzert reflexartig mit dem Rücken zur Bühne.

      Die nächste Ausbaustufe führt zu zusätzlichem Bass. Das geht aber auf Kosten von Platz und ist natürlich nicht geeignet für Leute, die den Innenraum regelmäßig fluten.
      Um den Bass im Pajero zu verstärken könnte man unter Fahrer - und Beifahrersitz einen aktiven Gehäusesubwoofer unterbringen. Dabei gibt es einige Nachteile, die Teile brauchen eine Stromversorgung und eine Audioansteuerung über Chinch Anschlüsse. Letzteres sollte vom Radio kommen. Die Maximallösung mit zwei Gehäusewoofern führt dazu, dass man das Fach auf der Beifahrerseite unter dem Sitz verliert. Es lässt sich allerdings einfach demontieren. Welche Maße die entsprechenden aktiven Gehäusesubwoofer haben dürfen, möge man vorher ausmessen.

      Das grundlegende Problem bei der Lösung möchte ich nicht verschweigen. Die kleinen Woofer sind Blender. Sie gehen in der Praxis nicht richtig weit runter oder sie sind dabei sehr leise. Dazu kommt das Problem der Anbindung an unser Frontsystem. Alles was als obere Grenzfrequenz über 150 Hz liegt ist zu hoch, besser wären gar 120 Hz, aber das bringen die 10er vorn nicht. Vor und Nachteile muss man daher abwägen. Es ist dabei auch eine Frage der Verwendung der Anlage. Die bevorzugte Musikrichtung spielt eine Rolle.
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      Man kann einige Probleme umgehen, in dem man den Aufwand höher treibt.
      In diesem Fall profitiert die Wiedergabe von Musik eindeutig von einem 16er Tieftöner in der vorderen Tür.
      Auto handwerklich Unbegabten und Blubb sei an dieser Stelle geraten, die Finger davon zu lassen.

      Der Pajero ist zwar ab Werk rein mechanisch dazu gedacht, Lautsprecher in der Tür zu haben, aber das wurde für deutsche Fahrzeuge wohl nie gemacht.
      Es gibt keine Vorbereitung dafür, außer dem Gitter in der Türverkleidung. Man muss Lautsprecherkabel in die Türen verlegen, was durchaus geht, aber handwerkliches Geschick verlangt, die Türverkleidungen sind unter dem Gitter geschlossen und müssen entsprechend geöffnet werden, ein Dremel mit geeigneten Trennscheiben hilft dabei (Sicherheit beachten). Dazu kommt, dass man eine Halterung für die 16er bauen muss oder sich diese im Ausland als Originalteil besorgen muss, bevorzugtes Material dafür sollte unempfindlich gegen Wasser sein, Plastik ist nicht schlecht. Aus ein paar Frühstücksbrettchen vom schwedischen Möbelhaus wird so etwas gern gebaut. Sollten Holz artige Materialien verwendet werden, wie im Beispielprojekt, erfordert das umfangreiche Schutzmaßnahmen gegen Feuchtigkeit.
      Der Erfolg in Form von Bass kann gesteigert werden, wenn man das Thema Dämmung und Schwingungsunterdrückung mit behandelt. Grundlegend ist das im Basisbeitrag zu sehen.

      Auch hier haben wir als Steuergerät nur das Autoradio. Je nach dessen Ausführung und den Vorlieben des Hörers ist unser Frontsystem mit einer passiven Weiche ausgestattet (und die hinteren Lautsprecher können mit laufen um den Raum zu füllen) oder die hinteren Lautsprecher bleiben ohne Ansteuerung und das Radio versorgt mit seinen Endstufen das Frontsystem aufgeteilt in 10er Plus Hochtöner mit Passivweiche und 16er. Sinnvollerweise hat das Radio dabei eine eingebaute Frequenzweiche. Alternativ könnte man an dieser Stelle über einen zusätzlichen Verstärker nachdenken.
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      Unter der Umgehung der ungünstig verbauten hinteren Lautsprecher kann man die bisher beschriebenen Lösungen kombinieren.
      In dem Fall wird es schon recht anspruchsvoll, was Einbau und Abstimmung betrifft.
      Die Grafik zeigt den Weg.

      Das Hauptproblem dabei dürfte die Abstimmung der Gehäusesubwoofer zu dem übrigen System sein. Für die Minimalisten unter uns lässt die Lösung eine Reduzierung auf das Radio für das Frontsystem (je nach Ausführung und Auslegung, siehe vorherige Beiträge) und den (es müssen nicht zwei sein) oder die Aktivwoofer zu.
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      Die nächste Ausbaustufe kommt ohne Gehäusesubs aus und repräsentiert das, was bei Nageros Pajero gemacht wurde.
      Die Lösung spart Platz ist aber handwerklich anspruchsvoll. Theoretisch geht es mit einem gut ausgestattetem Autoradio, aber in der Praxis braucht man einen externen Verstärker. Woher die Diskrepanz kommt? Nun, das ist eine Frage von Anspruch des Nutzers an Lautstärke, Dynamik und der Fähigkeit tieffrequente Störungen zu kompensieren. Letztere sind abhängig von den Reifen und der Motorisierung der Fahrzeuge.
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      Für die ganz krassen Hifi Interessenten unter uns gibt es noch eine Stufe, die mit noch mehr Arbeit verbunden ist, aber der zweiten Sitzreihe (wenn die oft genutzt wird) auch ein ansprechendes Erlebnis bietet. Dazu wären aber handwerklich extreme Arbeiten an den hinteren Türen erforderlich, weil dies bei einem Pajero der vorausgesetzten Baureihe nicht vorgesehen ist.

      Der Plan wären entsprechend Lautsprecher in der B- Säule (Hochtöner) und in den hinteren Türen (Tieftöner).
      Ob man das mit einem oder zwei Gehäusesubwoofern kombiniert ist eine Frage des persönlichen Wahnsinns. Ohne externen Verstärker läuft so etwas natürlich nicht, wobei dieser auch seinen Einbauplatz braucht.
      Wenn man diese Lösung umsetzt, hat man ein Maximum an Musikgenuss, ob das Sinn macht und wie man das bewältigt, das muss jeder selbst wissen. Für die Ansteuerung der Lautsprecher gibt es da viele Möglichkeiten (mehrere Verstärker oder Vielkanal - Verstärker), mit dem Radio allein ist das nicht zu machen.
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      So weit so gut.
      Es ist natürlich klar, dass auch noch mehr Varianten möglich sind.
      Einfach wird es, wenn man auf Laderaum verzichten kann und dort einen Gehäusesubwoofer mit entsprechendem Volumen und einem Lautsprecher von geeigneter Größe verbauen kann.
      Aber was haben wir dann? Ohne 16er in den vorderen Türen gibt es Probleme bei der Abstimmung, weil die vorderen 10er Lautsprecher nicht tief genug herunter spielen um gut an einen solchen Subwoofer angekoppelt werden zu können. Es gibt Hörgewohnheiten, bei denen das nicht stört, Musikliebhaber kommen aber schnell an die Grenzen des Erträglichen.

      Welcher Aufwand einem Autobesitzer das entsprechende Ergebnis wert ist, das muss Jeder selbst entscheiden. Fast alle (zumindest die ersten) vorgeschlagenen Lösungen sind vergleichsweise einfach um zu setzen und brauchen keinen zusätzlichen Verstärker. Der Sprung in der erreichbaren Qualität ist aber hoch. Nun ist es bei Hifi oder auch bei Car Hifi leider so, dass jede weitere Steigerung einen immer kleineren Fortschritt bei vergleichsweise immer höheren Aufwand bedeutet. Die Grenze muss da jeder selbst ziehen.
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      Das ist schon ein ganz schöner Aufriss den ihr da betrieben habt. Ob sich das für den biertrinkenden Besitzer dieses Fahrzeugs lohnt, wage ich zu bezweifeln. Schließlich muss auf längeren Strecken immer seine bessere Hälfte fahren und er dämmert angesäuselt auf dem Beifahrersitz herum. Ob die Yeti-Frisur dabei nicht die Gehörgänge verdeckt und die qualitativ hochwertige Anlage so ausbremst, ist die nächste Frage. Fazit: Gut durchdachte Anlage mit riesigem Potential, durchdacht umgesetzt. Aber ein paar Ohrhörer für 3,50 € hätten auch gereicht um den Herren vom Zustand "angeschickert" bis "total knülle" ins Reich der Träume zu beschallen. :whistling: :wech:
      Beste Grüsse, Frank

      Ich bin nur verantwortlich für das was ich schreibe, nicht für das was Du verstehst! :ideaa

      Einfachheit ist die höchste Form der Raffinesse (Leonardo da Vinci)

      Link zu den Unterhaltskosten Pajero 2.8 TD:
      Besser hätte man es nicht beschreiben können. Ich denke auch das ist wie Perlen vor die Säue geschmissen.

      Aber durch Uwe´s Ausführungen kann man erst richtig nachvollziehen, wieviel Arbeit und Gehirnschmalz hinter einer solch vermeintlich banalen Aktion steckt.
      Leute, die mit mir nicht auskommen, müssen eben noch an sich arbeiten !!! $finger $finger $finger



      Im Laufe der Jahre begriff ich, daß es unmöglich ist, allen zu gefallen. Daher entschied ich, einfach Allen auf den Sack zu gehen.
      Und ich liebe es..........
      Ich glaube, ihr verwechselt da etwas.
      In diesem Thread geht es um die grundsätzliche Planung und um die verschiedenen Möglichkeiten der Umsetzung, sowie deren Vor- und Nachteile. Ich möchte damit anderen Usern helfen, wenn sie sich mit dem Gedanken befassen, am eigenen Auto tätig zu werden.
      Die einzelnen Lösungen lassen sich sogar auf andere Fahrzeuge mit ähnlichen Einbaubedingungen übertragen, ich hätte da auch einen Colt oder einen Galant nehmen können, der Pajero ist es nur geworden, weil die meisten aktiven User dieses Forums einen haben und die Dokumentation durch Nageros Projekt vorhanden ist. Wenn ich an einigen Stellen auf das Projekt verlinke, dann geht es dabei um Lösungsdetails, die der interessierte User sich dort ansehen kann.
      Zum Warum und weshalb, in Bezug auf das spezielle Projekt, steht alles dort geschrieben.
      Hier geht es nur um Grundsätzlichkeiten und Varianten.
      "Wahrheit ist so uninteressant!"
      Qetesh /Vala Mal Doran

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      Man sollte evtl. noch berücksichtigen, dass viele Buben in den 80ern oder 90ern mit viel Bumm-Bumm aus der hinteren Kofferraum-Abdeckung "beschallt" wurden. Wer natürlich so sozialisiert wurde, dem ist eher schwer zu vermitteln, dass guter Klang *eigentlich* von vorne kommen sollte. ;o)
      Und auch wird vielen nicht vermittelbar sein, dass "laut" nicht mit "gut" gleichzusetzen ist... §§unschuld

      Apropos gut: Ich habe meine komplette Musiksammlung selbst digitalisiert und konnte so MP3s in recht ordentlicher Qualität erstellen. Erst mit einer hochwertigen Anlage erkennt bzw. hört man die Teils krassen Unterschiede in der Qualität der CDs/MP3s.
      Das hat inzwischen in meinem Fall beim ROKY dazu geführt, dass man jetzt auch wirklich merkt, wenn eine MP3 eigentlich technisch/akustisch minderwertig ist. Bei den alten Brüllwürfeln hat eigentlich alles gleich geklungen...
      Die Abhilfe für die hochwertige Anlange wird wohl sein, dass man sich ein paar Settings im Autoradio abspeichert und zwischen diesen zügig umschaltet. Problematisch wird es bei Playlisten mit unterschiedlicher Musik und Musikrichtungen. Hier bin ich noch am Überlegen, wie das zu lösen ist.

      Beim Sternchen (Fahrerhaus) wird übrigens die Lösung mit den Hochtönern, Mitteltönern via Frequenzweiche + ein aktiver Sub im eigenen Gehäuse realisiert. Das ist hier grob Ausbaustufe_1und2.
      Für den Koffer werden ich/wir ganz neu Nachdenken müssen. Hier soll eigentlich ein Surround-System wie im Wohnzimmer installiert werden ... °°%band
      Problem evtl.: Es sollte komplett auf 24V basierend sein... Aber das ist ein anderes Thema...
      Not my circus, not my monkeys, but I know all the clowns!
      ...
      "Der Krieg ist der Vater aller Dinge. Krieg ist Vater von allen, König von allen. Die einen macht er zu Göttern, die anderen zu Menschen, die einen zu Sklaven, die anderen zu Freien." (Heraklit von Ephesos, ca. 520 bis 460 v. Chr.)
      Na dann, packen wir's an. Freiwillige vor!
      ...
      "Spezifikationen sind für die Schwachen und Ängstlichen!"
      Klingonischer Softwareentwickler (2292 - 2379)

      nargero schrieb:

      Erst mit einer hochwertigen Anlage erkennt bzw. hört man die Teils krassen Unterschiede in der Qualität der CDs/MP3s.


      der klassiker beim aufrüsten einer anlage. man was habe ich damals cds verschenkt oder getauscht und neu gekauft, weil man erst mit den neuen boxen und dem neuen verstärker gehört hat, wie schlecht manche geklungen haben...oder vielmehr, wie grossartig gut aufgenommene musik sein kann. man kann dann schwerlich zurück.

      bei autos habe ich allerdings nie einen riesenaufwand betrieben. beim 96er a3 habe ich sämtliche lautsprecher gegen was vernünftiges getauscht. das hat schon sehr viel gebracht. irgendwann kam noch ein schlanker aktiver subwoofer hinzu und ab da war ich zufrieden. das hat sich seitdem so durchgezogen und den mittlerweile 7 jahre alten subwoofer nutze ich immernoch. beim pajero habe ich gleich am anfang die 10er ausgetauscht und die hinteren spielen nur etwas fürs volumen mit. klingt bei weitem nicht so gut wie im audi damals, aber mein trecker ist ohnehin kein leises auto...daher wäre es rausgeschmissenes geld.