Neu
Hi,
wir haben mit unserem V20 einen 7000-km-Trip durch Mitteleuropa hinter uns, der seinen westlichen Wendepunkt bei Oviedo in Nordspanien hatte. Dort wollten wir den legalen Offroad-Track durch die Picos de Europa fahren. Schon 2 Tage vorher war mir aufgefallen, dass nach einer Bergstrecke bei einem Halt wieder Kühlwasser im Ausgleichbehälter brodelte. Ich habe ja vor einiger Zeit deswegen einen neuen Original Kühlerdeckel beschafft. Diesen habe ich dann nach Erkalten des Motors geöffnet und von einigem Kalkschlamm befreit, der möglicherweise die Ventilfunktion behindern konnte. Danach war erst einmal alles ok.
Die Anfahrt zu der Offroad-Querung der Picos ist geteert, aber steil und mit engen Serpentinen bei voller Beladung fordernd, da muss der V6 schon ziehen. Vor dem Einstieg in den Track haben wir eine Pause eingelegt, und siehe da, im Ausgleichsbehälter brodelte es wieder. Wir sind dann nach einer Pause trotzdem in den Track eingefahren. Man muss dazu sagen, dass die Juni-Hitzewelle auch Nordspanien fest im Griff hatte. Wir hatten erwartet, dass die Temperaturen in den Bergen bei Höhen über 2000 Meter abnehmen würden. Das war ein Irrtum - je höher wir kamen, um so heißer wurde es. Wolkenlose Sonne brannte auf nacktes Gestein und die Hitze wurde von dort reflektiert. Die Piste war rauer Schotter, der hohe Geschwindigkeiten nicht zuließ, sondern wir bewegten uns mit 5-10 km/h vor- und bergaufwärts, was keinen nennenswerten Fahrtwind erzeugte. Nach einiger Zeit stieg zuerst die Klimaanlage aus und im Auto wurde es unerträglich heiß. Fenster auf brachte die gleiche Hitze von draußen - geschätzt 44 Grad C. Nach einiger Weiterfahrt stieg dann die Motor- bzw. Kühlmitteltemperatur an. Vor Erreichen der roten Zone haben wir abgebrochen und sind wieder bergab zurück, wobei sich die Kühlmitteltemperatur relativ schnell wieder normalisierte. Von den rund 25 km der Querung haben wir höchstens die Hälfte geschafft. Den Rest der Reise war dann Ruhe.
Frage: Ist das Verhalten bei dem Motor normal? Dass bei solcher Belastung in alten Fahrzeugen die Klimakompressoren aussteigen, ist wohl normal, das kenne ich auch z.B. von alten Ford Limousinen. Aber die Motortemperatur? Da hätte ich erwartet, dass das Kühlsystem das packt, auch wenn es draußen deutlich über 40 Grad hat. Das Fahrzeug kommt jetzt ohnehin für TÜV und Inspektion in die Werkstatt. Ist es eventuell sinnvoll, den Kühlertermostat auszuwechseln - kann der auch einen Schuss haben?
Gruß und danke
Marian
wir haben mit unserem V20 einen 7000-km-Trip durch Mitteleuropa hinter uns, der seinen westlichen Wendepunkt bei Oviedo in Nordspanien hatte. Dort wollten wir den legalen Offroad-Track durch die Picos de Europa fahren. Schon 2 Tage vorher war mir aufgefallen, dass nach einer Bergstrecke bei einem Halt wieder Kühlwasser im Ausgleichbehälter brodelte. Ich habe ja vor einiger Zeit deswegen einen neuen Original Kühlerdeckel beschafft. Diesen habe ich dann nach Erkalten des Motors geöffnet und von einigem Kalkschlamm befreit, der möglicherweise die Ventilfunktion behindern konnte. Danach war erst einmal alles ok.
Die Anfahrt zu der Offroad-Querung der Picos ist geteert, aber steil und mit engen Serpentinen bei voller Beladung fordernd, da muss der V6 schon ziehen. Vor dem Einstieg in den Track haben wir eine Pause eingelegt, und siehe da, im Ausgleichsbehälter brodelte es wieder. Wir sind dann nach einer Pause trotzdem in den Track eingefahren. Man muss dazu sagen, dass die Juni-Hitzewelle auch Nordspanien fest im Griff hatte. Wir hatten erwartet, dass die Temperaturen in den Bergen bei Höhen über 2000 Meter abnehmen würden. Das war ein Irrtum - je höher wir kamen, um so heißer wurde es. Wolkenlose Sonne brannte auf nacktes Gestein und die Hitze wurde von dort reflektiert. Die Piste war rauer Schotter, der hohe Geschwindigkeiten nicht zuließ, sondern wir bewegten uns mit 5-10 km/h vor- und bergaufwärts, was keinen nennenswerten Fahrtwind erzeugte. Nach einiger Zeit stieg zuerst die Klimaanlage aus und im Auto wurde es unerträglich heiß. Fenster auf brachte die gleiche Hitze von draußen - geschätzt 44 Grad C. Nach einiger Weiterfahrt stieg dann die Motor- bzw. Kühlmitteltemperatur an. Vor Erreichen der roten Zone haben wir abgebrochen und sind wieder bergab zurück, wobei sich die Kühlmitteltemperatur relativ schnell wieder normalisierte. Von den rund 25 km der Querung haben wir höchstens die Hälfte geschafft. Den Rest der Reise war dann Ruhe.
Frage: Ist das Verhalten bei dem Motor normal? Dass bei solcher Belastung in alten Fahrzeugen die Klimakompressoren aussteigen, ist wohl normal, das kenne ich auch z.B. von alten Ford Limousinen. Aber die Motortemperatur? Da hätte ich erwartet, dass das Kühlsystem das packt, auch wenn es draußen deutlich über 40 Grad hat. Das Fahrzeug kommt jetzt ohnehin für TÜV und Inspektion in die Werkstatt. Ist es eventuell sinnvoll, den Kühlertermostat auszuwechseln - kann der auch einen Schuss haben?
Gruß und danke
Marian
